Tipps

Schnelles Mittagessen im Home Office

5.2.2021

Tipps und schnelle Rezepte fürs Homeoffice

Im vergangenen Jahr haben viele zum ersten Mal in den eigenen vier Wänden gearbeitet und so viel Zeit zuhause verbracht wie noch nie. Kein Wunder gehen uns langsam die Ideen aus, was den Menüplan betrifft. Gesund essen im Home Office – das kann eine echte Herausforderung werden, besonders an Tagen an denen mehrere Termine anstehen.

Wer im Home Office arbeitet hat oft wenig Zeit oder Lust, am Mittag ein vollständiges Menü zu kochen. Nicht jedermann will und kann sich täglich ein Take Away Menü leisten und so bleiben neben Salat, Sandwich und Müesli bald nicht mehr viele Alternativen übrig. Darum haben wir für Dich ein paar Tipps, wie Du auch im Home Office schnelle, abwechslungsreiche Gerichte auf den Tisch bekommst.


Ideen für schnelle, gesunde Rezepte fürs Home Office

Flammkuchen mit Salat

Flammkuchen mit einem gekauften Teig ist in wenigen Minuten zubereitet und kann nach Herzenslust belegt werden. In den 6 bis 8 Minuten, in denen der Flammkuchen im Ofen ist, den Salat vorbereiten und schon ist das Essen auf dem Tisch.

Pasta Variationen

Pasta ist DER Klassiker unter den Blitz-Menüs. Es müssen ja nicht immer Spaghetti mit Tomatensauce sein (obwohl diese natürlich auch lecker sind!), auch eine Pilzrahmsauce, etwas Gemüse mit Pouletstreifen oder Penne Carbonara sind innerhalb von 10 bis 15 Minuten zubereitet. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist dabei Vollkorn-Pasta zu bevorzugen.

Rührei oder Omelett

Es gibt wohl kaum ein Lebensmittel, das vielseitiger einsetzbar ist, als das Ei. Ein Omelett oder Rührei ist schnell zubereitet und darin lassen sich alle möglichen Gemüsesorten oder sogar Kartoffeln verwerten. Zusammen mit einer Scheibe Brot oder Toast ein ausgewogenes, nahrhaftes, Home Office taugliches Mittagessen. Sehr empfehlenswert sind Variationen wie Frittata und spanische Tortilla.

Poké Bowls

Wie Du Deine ganz individuelle Poké Bowl zusammenstellen kannst, erfährst Du in unserem Instagram Post. Ein kleiner Tipp: die einzelnen Zutaten für die Bowls lassen sich auch gut am Abend zuvor vorbereiten.

Toast Hawaii

Hier spalten sich die Meinungen: Entweder man hasst ihn, oder man liebt ihn – den Käsetoast mit Schinken und Ananas. Er gehört aber sicherlich zu den Mittagessen, die wenig Aufwand und Zeit benötigen – und wer die Ananas nicht mag, kann sie ja einfach weglassen oder z.B. durch Tomatenscheiben ersetzen. Ein grüner Salat rundet das ganze ab.


Wusstest Du, dass viele Metzgereien am Mittag frische, preiswerte Menüs anbieten?


Tipp 1: Reste kochen für Home Office Tage

Bei den meisten Menüs ist der Aufwand kaum grösser, wenn die doppelte Menge von dem gekocht wird, was man tatsächlich isst. Indem Du absichtlich eine grössere Portion zubereitest, ersparst Du Dir am nächsten Tag das Kochen einer weiteren Mahlzeit. Das Meiste lässt sich im Kühlschrank problemlos zwei oder drei Tage aufbewahren, sodass Du jeweils nicht zwei Tage hintereinander dasselbe Gericht essen musst.

Tipp 2: Die richtige Vorbereitung – auch Meal Prep

Das Konzept des Reste Kochens kann auch noch eine Stufe weitergedacht werden. Was sich “Meal Prep” nennt, ist im Grunde nichts anderes, als eine gute Vorbereitung, damit rasch ein leckeres, gesundes Mittagessen auf dem Tisch steht.

Es gibt verschiedene Ansätze und Möglichkeiten von Meal Prep. Einige kochen an zwei bis drei Tagen die Woche grosse Mengen und portionieren diese als fertige Menüs in Behältern, die dann in den Tagen darauf aufgewärmt werden können. In der Regel wird dafür ein Gericht fürs Mittagessen und eines für den Abend gewählt. Der Nachteil dabei; es gibt jeden Tag dasselbe.

Eine andere Möglichkeit ist es, grössere Mengen an einzelnen Lebensmitteln zu kochen und diese getrennt voneinander im Kühlschrank oder Tiefkühler aufzubewahren. Für jede Mahlzeit können diese dann unterschiedlich zusammengestellt werden, z.B. in Form einer Bowl.

Lunchboxen: So könnte Dein "Meal Prep" aussehen.

Tipp 3: “Halb-fertige” Gerichte kaufen

In einer idealen Welt wäre natürlich alles frisch und von Grund auf selbst zubereitet – aber 2021 ist dies sogar für die Gesundheitsbewussten unter uns etwas ambitioniert. Eine gute Möglichkeit sind daher Produkte, bei denen Dir bereits einige Zubereitungsschritte abgenommen wurden. Einige gute Beispiele sind:

  • Falafel
  • fertige Burger Patties
  • Linsen, Bohnen oder Kichererbsen aus der Dose / dem Glas
  • ausgewallte Teige (Pizza, Kuchenteig, Flammkuchenteig…)
  • Frischteigwaren wie Tortelloni oder Ravioli
  • Gekochter Schinken
  • gerüstetes Gemüse (sous-vide oder gefroren)
  • abgepackte Salate

Tipp 4: Backofen statt Pfanne

Der Vorteil des Backofens; Dein Mittagessen kocht von alleine. Je nach Gericht benötigst Du zwar zwischen fünf und 15 Minuten Vorbereitungszeit, anschliessend kannst Du das Kochen allerdings dem Backofen überlassen und dich wieder deiner Arbeit widmen oder auch einfach mal eine kleine Pause einlegen. Damit keine grosse Unterbrechung in Deinem Arbeitsfluss entsteht, kann das Ofengericht auch am Morgen vor der Arbeit oder sogar am Abend zuvor zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

All diese Tipps lassen sich natürlich auch beliebig kombinieren oder Du suchst Dir einfach das aus, was am besten zu deinem Alltag und deinen Gewohnheiten passt.



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